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Was möchtest du mal werden...

Die Frage, die jedem in seiner Kindheit gestellt wird und die Frage mit der sich jeder früher oder später einmal auseinander setzten muss. Es wäre spannend eine Umfrage zu starten und zu fragen, wer später wirklich seinen Kindheitstraum als Beruf ausübt. Oft ist es doch der Fall, dass man im Verlauf des Erwachsen werden heraus findet das der Traumberuf doch nicht ganz den Träumen entspricht....


Eine kindliche Berufung wird wahr

Seit Kindheit interessiere ich mich für die Aviatik. Mein Traumberuf war Pilot und/oder Flugzeugmechaniker. Als Teenager kam ich an einem Anlass mit der MAF erstmals in Kontakt. Mein Interesse war geweckt. Ich dachte für mich, dass es spannend wäre, irgendwann mal für die MAF als Pilot oder Flugzeugmechaniker zu arbeiten. Damals wusste ich noch nicht, dass viele andere Jobs/Aufgaben nötig sind, um eine Airline zu betreiben.


Nach meiner Lehre als Automechaniker bildete ich mich bei der SR Technics am Flughafen Zürich zum Flugzeugmechaniker weiter. 2013 entschied ich mich für ein nebenberufliches Studium zum dipl. Flugzeugtechniker HF. Arbeitskollegen und WG-Mitbewohner, die jetzt Piloten bei der MAF sind, sorgten dafür, dass die MAF bei mir aktuell blieb. Nach dem Studium wechselte ich bei der SR Technics intern zum Aircraft Component Engineering. Ende 2015 wurde mir mitgeteilt, dass unser Team nach Serbien ausgelagert wird.


Auf der Suche nach einem neuen Job und der Frage, was die Zukunft bereit hält, sagte ich zu Gott: “Wenn ich wieder einen Job in der Aviatik-Branche finde, nehme ich das als weiteres Zeichen, dass Gott mich eines Tages bei der MAF haben möchte und ich meine von Gott geschenkten Fähigkeiten für Gottes Reich einsetze.“ Ich schrieb eine Spontanbewerbung und bekam bei der Swiss International Airlines den Job als Aircraft Systems Engineer. 😊

Berufung und Ziel

Letzten Frühling bekam ich den Eindruck, mich mit meinen MAF-Träumen konkreter auseinander zusetzten. Da ich nun wusste, was es alles braucht, um eine Airline und ihre Flugzeuge in der Luft zu halten, war ich überzeugt, dass Gott mich spezifisch in meinem „Spezial-Gebiet“ brauchen möchte.


Ich schrieb der MAF Schweiz bezüglich meinen Interessen, schickte ihnen meinen Lebenslauf und fragte, wo und wie ich gebraucht werden könnte. Im Erstgespräch erwähnte ich mein Interesse, eine MAF Basis zu besuchen, um einen Einblick in die Tätigkeiten zu bekommen. Wenige Tage nach dem Gespräch informierte die MAF mich, dass sie genau jemanden wie mich für Australien suchen.


Einen Monat später sass ich im Flugzeug Richtung Australien. Ich verbrachte 10 Tage in Cairns, konnte in meinen potentiellen zukünftigen Job reinschnuppern, das Team und die Stadt kennenlernen und ihre Umgebung erkunden. Zurück in der Schweiz stand ich nun vor der Entscheidung, ob ich ungefähr in einem Jahr nach Australien auswandern möchte. Aufgrund der oben erwähnten Führungen Gottes entschied ich mich ca. 3 Monate später (November 2019), dieses Abenteuer zu wagen und sandte meine Bewerbung offiziell ab.


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